Boulespielen im Park

Spielend fit

Spielend fit


Zwischen Kontaktsperren, Homeoffice und anderen Herausforderungen ist es das Schönste, mal wieder rauszukommen und Zeit mit den Liebsten zu verbringen. Wir haben uns in Hamburgs Parks umgeschaut und festgestellt: Es gibt viele tolle Aktivitäten für Groß und Klein, die gute Laune garantieren und zudem auch noch ein dickes Plus auf dem Gesundheitskonto verbuchen – Bewegung setzt bekanntlich Endorphine frei.

Boule: Nicht nur in Frankreich ein Klassiker 

Boulespielen im Park

shutterstock.com (c) Jacob Lund

Wo immer sich eine freie, sandige Fläche in einem provenzalischen Städtchen findet, wird sie zum Spielfeld umfunktioniert. Boule bzw. Pétanque geht aber auch bei uns im Park. Die Regeln sind einfach: Zwei Mannschaften oder zwei Einzelpersonen spielen gegeneinander. Dabei versuchen sie, ihre Kugeln möglichst nahe an das Schweinchen, eine kleine Holzkugel, zu werfen und die dort liegenden Kugeln des Gegners wegzuschießen. Und spätestens, wenn alle um die beste Wurftechnik wetteifern, kommt man sich auch im Stadtpark vor wie in der Provence.

Slacklining: Balanceakt

Slacklining

shutterstock.com (c) Matej Kastelic

Ein locker gespanntes Seil, befestigt an zwei Bäumen – im Sommer stößt man auf den Grünflächen oft auf Hobbyartisten. Das Balancieren erfordert zwar ein bisschen Übung, aber es schult Gleichgewicht und Körpergefühl und stärkt die Tiefenmuskulatur auf sanfte Art. Anfänger können oberhalb des Seils, auf dem balanciert wird, noch ein weiteres anbringen, an dem sie sich bei Unsicherheiten entlanghangeln können.

 

Badminton, Frisbee und Tischtennis: die Evergreens

Mädchen mit Badmintonball und -schläger

shutterstock.com (c) FamVeld

Jeder kennt es, jeder kann es: Bei diesen Dauerbrennern lassen sich die Schwierigkeitsstufen sowie das Tempo spielend erhöhen. Ob Jung oder Alt, Anfänger oder Profi – da ist für jeden etwas dabei. Für die ganz Sportlichen gibt es außerdem Trimm-dich-Pfade entlang der Alster, im Stadtpark oder im Wehbers Park im Hamburger Stadtteil Eimsbüttel.

 

Wikingerschach: Strategen aufgepasst

Holzstück vom Wikingerschach "Kubb"

shutterstock (c) W_Adam

Ob die alten Wikinger wirklich Kubb – so heißt es in Skandinavien – gespielt haben, ist nicht geklärt. Auf jeden Fall hätten Knut der Große und seine Genossen wohl genauso viel Spaß gehabt wie alle, die sich im Park schon einmal an dem Wurfspiel versucht haben. Hier wird in erster Linie die Geschicklichkeit und die Auge-Hand-Koordination trainiert. Kubb hat zudem viele strategische Elemente, und da in Teams gegeneinander gespielt wird, kommt auch die Gruppendynamik nicht zu kurz: Zwei Teams versuchen, mit einem Holzstück die gegnerischen Spielfiguren (Bauern und König) umzuwerfen.

...und wenn es mal regnet:

Wer auch bei Regenwetter Kindern und Enkeln eine Freude machen möchte, kann sich bei „Spiel-Zeug-Raum“ in Eimsbüttel umsehen. Hochwertiges Bewegungsspielzeug wie Trampoline oder Balance-Boards aus Holz können für bestimmte Zeiträume ausgeliehen werden. „So kommt keine Langeweile auf, und dazu werden Ressourcen geschont“, erklärt Inhaberin Belén Fernández ihr Konzept. „Freie Bewegungsentwicklung dient bei Kindern als Grundlage einer gesunden Persönlichkeitsentwicklung.“ Denn: Immer nur vor dem Bildschirm hocken, ist nicht nur langweilig, sondern auch ungesund! 


 
 
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