Podcast "Hamburger Klinikhelden"
Folge 73: Neuer Hebammenkreißsaal im Albertinen
Clarissa Richter, leitende Hebamme im Albertinen Geburtszentrum, verrät, warum Babys gar nicht von Hebammen “auf die Welt gebracht werden” und weshalb sie so gern am Samstagabend arbeitet.
Wie fühlt sich der Moment an, in dem eine Familie entsteht? Clarissa Richter – Bereichsleitung Kreißsaal & Wochenbett am Albertinen – spricht über ihren „besten Job der Welt“, warum sie freiwillig Samstag-Spätdienste übernimmt und weshalb Geburtshilfe vor allem auch Beziehungsarbeit ist. Sie erklärt, wie der Hebammenkreißsaal (HKS) funktioniert, für wen er geeignet ist und wieso 1:1-Betreuung nachweislich für mehr Ruhe, Sicherheit und oft auch kürzere Geburten sorgt. Wir reden über echte statt gestylter Insta-Geburtsmomente, den reibungslosen Wechsel in die interdisziplinäre Betreuung (falls nötig), über die Akademisierung des Berufs – und über einen Gänsehautmoment bei einer kraftvollen Zwillingsgeburt.
2024 kamen im Hamburger Albertinen Krankenhaus 2.731 Babys zur Welt. Clarissa Richter selbst hat mittlerweile über 1.000 Geburten begleitet und rät Gebärenden: „Hab Vertrauen in dich und deinen Körper – und such dir Menschen, die das auch tun.“
Außerdem zu hören beim Abendblatt und überall, wo es Podcasts gibt.
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