Schiel-OP verbessert den Fokus

Schiel-OP verbessert den Fokus


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Schielen, in der Fachsprache Strabismus genannt, ist eine ernstzunehmende Krankheit. Damit sich keine bleibende Sehbehinderung einstellt, sollten Eltern ihre Kinder rechtzeitig untersuchen lassen.

Gut behandelbar in jungen Jahren

Dr. Ilona Lischka, Augenärztin an der Facharztklinik Hamburg © Facharztklinik Hamburg

In der frühen Kindheit sind ein Strabismus und seine Folgen noch gut behandelbar. Aber bereits ab dem Schulalter kann es für eine umfassende Wiederherstellung der Sehfunktionen zu spät sein. Eltern empfiehlt der Berufsverband der Augenärzte Deutschlands (BVA) daher, ihre Kinder zusätzlich zu den U-Untersuchungen im Alter von zweieinhalb Jahren von einem Augenarzt untersuchen zu lassen.

„Bei etwa ein bis drei Prozent der Kinder stellen wir einen Schielwinkel fest, der behandelt werden muss“, berichtet Dr. Ilona Lischka. Die Augenärztin ist seit 2005 auf Strabismus spezialisiert und operiert an der Facharztklinik Hamburg Patienten jeden Alters und aller Schwierigkeitsgrade. „Häufig kann Strabismus chirurgisch korrigiert werden. Durch eine Schiel-Operation kann sich die räumliche Wahrnehmung bessern und auch der Gesichtsfeldbereich vergrößert werden“, erläutert Dr. Lischka.

Hohe Erfolgsraten

Die Erfolgsquote des Eingriffs liegt bei deutlich über 90 Prozent. Die Diagnostik und gegebenenfalls Korrektur von Augenfehlstellungen ist gerade bei Kindern wichtig. „Ein Silberblick ist nicht ‚süß‘ und sollte unbedingt von einem Experten untersucht werden, da die gesamte Sehentwicklung auf dem Spiel steht“, rät die Augenärztin. Das gilt ebenso für Patienten im fortgeschrittenen Alter – auch wenn häufig angenommen wird, man könne nichts mehr tun. „In der Regel können viele Beschwerden wie auftretende Doppelbilder durch einen Eingriff beseitigt werden“, weiß Dr. Lischka aus langjähriger Erfahrung.


Beitragsbild: © Libre/Shutterstock.com

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