Vernetzt und aktiv im Alter

Vernetzt und aktiv im Alter


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Seit 2017 läuft das „NetzWerk GesundAktiv“ (NWGA). Ziel des durch den „Innovationsfonds“ der Bundesregierung geförderten, sektorenübergreifenden Pilotprojekts: Senioren möglichst lange ein selbstbestimmtes Leben in den eigenen vier Wänden zu ermöglichen und Pflegebedürftigkeit zu verhindern oder hinauszuzögern.

Werner S. (75) hat, wie viele über 70-Jährige im Bezirk Eimsbüttel, die bei der TK, BARMER, DAK-Gesundheit und Knappschaft versichert sind, einen Fragebogen sowie Informationen über das neue Hilfs- und Betreuungsnetzwerk erhalten. Der Fragebogen, der von der Forschung des Albertinen-Hauses entwickelt wurde, gibt Aufschluss über die Mobilität der Befragten. „Wenn sich aufgrund der Antworten herausstellt, dass erste Anzeichen von Bewegungseinschränkungen vorliegen,  laden wir die Befragten zu einem ausführlichen Check-up und Gespräch ein – so auch Herrn S.“, erklärt Dr. Birgit Frilling, Oberärztin in der Johanna und Fritz Buch-Ambulanz am Albertinen-Haus, der koordinierenden Stelle des NetzWerk GesundAktiv.

Neben der Ärztin gehören eine Sportwissenschaftlerin und eine Sozialarbeiterin zum Expertenteam. Die aus den Ergebnissen abgeleiteten Behandlungsempfehlungen werden auch an den Hausarzt geschickt. Für den Zeitraum von zwei Jahren steht den Projektteilnehmern wie Werner S. die beratende Begleitung durch das NWGA zur Verfügung. Zudem erhalten die Teilnehmer einen kostenlosen Tablet-PC, über den sie u. a. mit den NWGA-Experten in Kontakt treten können und Zugriff auf ausgewählte Angebote haben. Ziel ist, das innovative Versorgungsprojekt nach erfolgreichem Abschluss zukünftig regelhaft anbieten zu können.


Beitragbild: ©  Techniker Krankenkasse/Daniel Reinhardt

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