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Mehr Lebensqualität bei der Brustkrebsbehandlung

Mehr Lebensqualität bei der Brustkrebsbehandlung


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Brustkrebspatientinnen leiden häufig schwer unter den Nebenwirkungen einer herkömmlichen Krebstherapie. Komplementärmedizinische Ansätze können helfen und die Beschwerden lindern.

Operation, Chemo- und Strahlentherapie – das sind die standardisierten Behandlungsmaßnahmen bei der Bekämpfung von Brustkrebs. „Als wissenschaftlich begründete Therapien sind sie immer erste Wahl“, so Dr. Kay Friedrichs, leitender Arzt am Mammazentrum im Hamburger Krankenhaus Jerusalem.

Brustkrebstherapie ergänzen oder optimieren

„Allerdings können komplementärmedizinische Maßnahmen wie eine verbesserte Ernährung, Sport oder Akupunktur diese ergänzen oder optimieren“, so der Befürworter des ganzheitlichen Behandlungsansatzes. „Allein in Deutschland machen bereits circa 30 Prozent aller Brustkrebspatientinnen zusätzlich etwas, um selbst aktiv das eigene Befinden zu verbessern“, stellt Friedrichs fest. Dabei ist es wichtig, die Patientin in ihrer körperlichen, seelischen und geistigen Einheit zu sehen. „Denn es gibt nicht den Brustkrebs.“ Alter, Stadium, persönliche Wünsche und individuelle Lebensumstände spielen eine entscheidende Rolle in Hinblick auf eine maßgeschneiderte Therapie.

Der Rat des Arztes

Friedrichs rät: „Zentren, in denen sich ein Ärzteteam gegenseitig ergänzen und unterstützen kann, sind eine gute Wahl, um sich seriös und ganzheitlich behandeln zu lassen.“ Bei Krankenkassen sind komplementäre Krebstherapien noch nicht anerkannt. Ziel sollte es sein, jeder Frau diese Angebote, unabhängig von ihrer finanziellen Lage, zu ermöglichen.


Beitragsbild: © Rawpixel.com/Shutterstock.com

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