Gesunde Currywurst?

Gesunde Currywurst?


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Das Ingwergewächs Kurkuma erlebt seit einiger Zeit einen unglaublichen Hype – nicht nur als Hipster- Getränk in Form der „Golden Milk“ oder als Zutat der Currywurst, sondern auch in der Medizin.

Einer der wichtigsten Bestandteile des farbgebenden Inhaltsstoffs der Currygewürzmischung ist das Polyphenol Kurkumin, was nach Chemie klingt, aber zu 100 Prozent natürlich ist. Die Gruppe der Polyphenole gehört zu den sekundären Pflanzeninhaltsstoffen, die u. a. auch in Rotwein,
Grünkohl, Grapefruit, Tomaten, Kakao sowie Grünem Tee zu finden und nachweislich gesund sind.
So hat sich die Gelbwurz, wie Kurkuma auch genannt wird, bei der Regulierung von erhöhten Blutfetten als wirksam erwiesen.

In der Leber übernimmt es die Rolle eines cholesterinsenkenden
Medikaments (Statine), im Darm mindert es die Cholesterinaufnahme. Aufgrund seiner starken antioxidativen Eigenschaften schützt Kurkuma darüber hinaus die Gefäße. „Viel Currywurst zu essen, hilft leider nicht. Doch Kurkuma gibt es in der Apotheke als Extrakt in Form eines
Nahrungsergänzungsmittels, z. B. KURKUMA 2400 BIO. Es sollten entweder sogenannte Mizellenprodukte oder solche mit schwarzem Pfeffer als Resorptionsvermittler eingenommen
werden, da Kurkuma in Reinform kaum vom Körper verstoffwechselt werden kann“, rät Matthias Bastigkeit, Fachdozent für Pharmakologie und Medienjournalist.


Beitragsbild: © Sangaroon/Shutterstock.com

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