Kaum ein Schmerz

Kaum ein Schmerz


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„Ein Punkt nur ist es, kaum ein Schmerz ...“ dichtete schon Theodor Storm über seine Magenkrebserkrankung. So unklar die Symptome auch heute noch sind – die Therapiemöglichkeiten haben sich stark verbessert.

Dem Kühlschrank sei Dank: Die Zahl der Magenkrebserkrankungen ist seit Storms Zeiten rückläufig, denn Fleisch muss nicht mehr mit gefährlichen Pökelsalzen haltbar gemacht werden. Dennoch bekommen jährlich rund 15.000 Patienten in Deutschland ein Magenkarzinom. Oft verursacht es kaum Beschwerden und wird deshalb spät bemerkt – erhöht aufmerksam sollte man bei Gastritis sein oder wenn Magenkrebs familiär vorkommt. „Es gilt: Je früher das Karzinom erkannt wird, desto besser sind die Heilungschancen“, bekräftigt Prof. Dr. Guntram Lock, Chefarzt für Innere Medizin am Albertinen Krankenhaus.

Die Diagnose wird unter anderem mithilfe einer Magenspiegelung oder Ultraschallsonde erstellt. Ein Team der Fachbereiche berät dann die optimale Behandlung – oft eine Kombination aus Chemotherapie und schonender Operation. „Über kleine Schnitte können wir kameragestützt vorgehen. Zudem nutzen wir unseren Roboter da Vinci, um den Krebs präzise zu entfernen“, erläutert Dr. Thies Daniels, Chefarzt für Tumorchirurgie, ebenfalls am Albertinen Krankenhaus. Auch die Anschlussbehandlung ist auf den Patienten abgestimmt und kümmert sich um Körper und Seele zugleich.


Beitragsbild: © Sebastian Kaulitzki/Shutterstock.com

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