Mehr als nur Raucherhusten

Mehr als nur Raucherhusten


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Eine der häufigsten Krankheiten und die dritthäufigste Todesursache weltweit ist COPD (= engl. chronic obstructive pulmonary disease). Die Lungenkrankheit wird oft durch das Rauchen ausgelöst. Doch eine Atmungstherapie kann Linderung versprechen.

Hustenanfälle sind für viele Raucher zur Gewohnheit geworden. Ein fataler Irrglaube, ist es doch oft mehr als nur ein Raucherhusten, und COPD ist die Folge. „Natürlich ist das erste Ziel, betroffene Patienten zum Nikotinverzicht zu bewegen“, sagt Dr. Maike Oldigs, Oberärztin in der LungenClinic Grosshansdorf. „Erst dann ist eine vollumfassende Behandlung des Patienten erfolgversprechend.“

Das Wichtigste dabei: Einen individuellen Behandlungsplan aufstellen. Oft sind die Patienten 50 Jahre alt und älter und haben ganz unterschiedliche Atemwegsbeschwerden.

„Gemeinsam mit Atmungstherapeuten lernen die betroffenen Patienten ihre Medikamente und Hilfsmittel kennen, die sie für eine bessere Lungenfunktion benötigen“, so die Ärztin. Das können zum Beispiel Inhalatoren oder angepasste Sauerstoffmasken sein. Der Patient muss genau wissen, wie er die Geräte anwenden soll, sonst kommen die Wirkstoffe nicht in der Lunge an. COPD ist als chronische Krankheit nicht heilbar, aber die Symptome können durch eine Behandlung gelindert und die Lebensqualität des Patienten verbessert werden.

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