Motion & Emotion – Training für die Seele

Motion & Emotion – Training für die Seele


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Der Besuch des Fitness-Studios gehört für viele zum Alltag, Bewegung zur Stärkung des körperlichen Wohlbefindens. Doch eines wird dabei für gewöhnlich vergessen: das Training der seelischen Gesundheit.

Prof. Dr. Matthias R. Lemke Ärztlicher Direktor am Heinrich Sengelmann Krankenhaus

Während regelmäßiger Sport unseren Muskelapparat stärkt, vermag er noch viel mehr: Bewegung nimmt auch positiven Einfluss auf unsere Psyche und macht das seelische Wohlbefinden sozusagen trainierbar. „Eine gestärkte Seele ist widerstandsfähig gegen die Wirren des Alltags wie Stress, Belastung oder auch Verluste“, erklärt Prof. Dr. Matthias Lemke, Ärztlicher Direktor am Heinrich Sengelmann Krankenhaus. Wer sich auf Übungen mit sich wiederholenden Abläufen konzentriert – Schwimmen, Laufen, Fahrradfahren, Rudern oder auf dem Crosstrainer –, der macht sich stark in jeglicher Hinsicht! Das gilt vorbeugend genauso wie bei Vorliegen einer psychischen Erkrankung. Darum bietet die Fachklinik auch ein breites Fitness-Angebot. „Bei regelmäßigem Sport bemerken z. B. schwer depressive Patienten eine deutliche Besserung der Symptome, und die seelische Stabilität nimmt stetig zu“, schildert Lemke. „Deshalb gehört Bewegung in einem ganzheitlichen Behandlungsplan, neben Psychotherapie und psychosozialer Betreuung, unbedingt dazu!“ Zwei- bis dreimal wöchentlich für eine halbe Stunde sollte Fitness fest auf dem Programm stehen. Denn Sport ist Selbstfürsorge – für die körperliche und für die seelische Gesundheit!


Bildquellen: © Ljupco Smokovski/Shutterstock.com (oben), © Heinrich Sengelmann Kliniken (unten)

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