Wirksame Hilfe für ein Tabu-Leiden

Wirksame Hilfe für ein Tabu-Leiden


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Sie gehören zum Verdauungsapparat dazu: Hämorrhoiden. Sind sie krankhaft verändert, können sie zum schmerzhaften Problem werden. Ein neuer Mini-Eingriff im Kath. Marienkrankenhaus schafft langfristig Abhilfe.

„Wir sind in Deutschland die Ersten“

Es ist wie eine Art Null-Diät für Gefäße: Das sogenannte Emborrhoid-Verfahren lässt Hämorrhoiden von selbst schrumpfen – nach einem minimalinvasiven Eingriff unter lokaler Betäubung. „In einigen Ländern wie Frankreich, Russland, den USA oder China ist die Methode schon länger bekannt – in Deutschland sind wir die ersten, die dies anwenden“, erklärt Dr. Martin Zeile, Oberarzt in der Radiologie des Kath. Marienkrankenhauses.

Hämorrhoidal-Leiden werden in vier Schweregrade eingeteilt, der Eingriff ist geeignet für die mittleren Grade II und III. Die Besonderheit des Verfahrens liegt darin, dass die Neuentstehung von Hämorrhoiden langfristig gestoppt wird. Die Embolisation ist außerdem besonders geeignet bei akuten und chronischen Blutungen sowie für Patienten, die Blutverdünner einnehmen. Abhängig von der Diagnose bietet das Marienkrankenhaus auch alle weiteren Methoden zur Behandlung von Hämorrhoiden an. Mehrere Studien haben die Wirksamkeit der Methode belegt.

Krankenkassen übernehmen Kosten

Auch in Sachen Kostenübernahme sind Patienten auf der sicheren Seite: „Die Krankenkasse übernimmt die Kosten“, erklärt Dr. Martin Zeile. Patienten können sich vom Hausarzt oder Facharzt überweisen lassen.


Beitragsbild: © jasjormami/Shutterstock.com

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