Früherkennung kann Leben retten

Früherkennung kann Leben retten


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Brustkrebs ist die häufigste Krebserkrankung bei Frauen. Je früher er diagnostiziert wird, desto besser die Behandlungsmöglichkeiten. Trotzdem geht nur etwa die Hälfte aller Frauen zur Früherkennung.

„Die Zahlen sind erschreckend“, so Prof. Dr. Christian Schem, leitender Arzt am Mammazentrum Hamburg. „Vor allem, da in den meisten Brustkrebsfällen gute Heilungschancen bestehen, wenn der Krebs früh erkannt wird“, fährt der Experte fort.

Je länger er unerkannt bleibt, desto höher das Risiko, dass er streut – und das erschwert die Behandlung. Die Früherkennung kostet kaum Zeit und wird von den Krankenkassen übernommen. Zu den Leistungen gehört ab dem 20. Lebensjahr das Abtasten der Brüste im Rahmen der jährlichen gynäkologischen Vorsorgeuntersuchung. Im Alter zwischen 50 und 69 Jahren werden Frauen zudem zum Mammografie-Screening eingeladen, da in diesem Alter eine Erkrankung am wahrscheinlichsten ist. Dabei werden Röntgenaufnahmen der Brüste gemacht. Frauen aus Risikofamilien können ab dem 25. Lebensjahr ein engmaschiges Screening aus Tastuntersuchung, Ultraschall, MRT und Mammografie in Anspruch nehmen.

Neben den ärztlichen Angeboten kann frau einiges selbst tun. „Es ist sinnvoll, dass Frauen ihre Brüste monatlich selbst abtasten. So fallen Geschwulste schneller auf“, erläutert Prof. Schem. Am besten geschieht dies einige Tage nach der Regelblutung, da das Gewebe zu diesem Zeitpunkt am weichsten ist.


Beitragsbild: © iMarin/Shutterstock.com

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