Kältetherapie

Kälte hilft Brustkrebspatientinnen

Viele Brustkrebspatientinnen, die eine Chemotherapie durchmachen, haben nicht nur starke körperliche Beschwerden. Gerade der Verlust der Haare kann für einige der Patientinnen eine besonders belastende Nebenwirkung sein. „Viele Frauen fühlen sich durch den Verlust der Haare stigmatisiert und stärker in der Lebensqualität beeinträchtigt“, so Dr. Anne-Sophie Adam, Ärztin am Mammazentrum am Krankenhaus Jerusalem. „Der Einsatz von sogenannten ,Dignicaps‘ (Kühlkappen) kann helfen, den Haarausfall zu verringern. Bei der Kühlbehandlung der Kopfhaut während der Gabe von Zytostatika trägt die Patientin eine Silikonkappe, durch die Kühlmittel zirkuliert und die Kopfhaut auf circa 4 °C herunterkühlt“, berichtet Adam. Durch die eng gestellten Blutgefäße werden Haarwurzeln weniger belastet und der komplette Haarverlust in vielen Fällen vermieden.

Frau untersucht Brust

Früherkennung kann Leben retten

Brustkrebs ist die häufigste Krebserkrankung bei Frauen. Je früher er diagnostiziert wird, desto besser die Behandlungsmöglichkeiten. Trotzdem geht nur etwa die Hälfte aller Frauen zur Früherkennung. „Die Zahlen sind erschreckend“, so Prof. Dr. Christian Schem, leitender Arzt am Mammazentrum Hamburg. „Vor allem, da in den meisten Brustkrebsfällen gute Heilungschancen bestehen, wenn der Krebs früh erkannt wird“, fährt der Experte fort. …

Prof. Dr. Lohmeyer

Neue Brust aus eigenem Gewebe

Nicht immer lässt sich Brustkrebs brusterhaltend behandeln. Zum Wiederaufbau der Brust wird oft ein Implantat genutzt. Dabei erzielt Eigengewebe in vielen Fällen bessere und dauerhaftere Ergebnisse. „Das Wichtigste ist, dass die Patientin umfassend über alle Möglichkeiten der Rekonstruktion aufgeklärt wird“, erläutert Prof. Dr. Jörn Lohmeyer, Leitender Oberarzt der Klinik für Plastische, Rekonstruktive und Ästhetische Chirurgie am Agaplesion Diakonieklinikum Hamburg. So …

Untersuchung Brust

Brustkrebs – Vorsicht bei Früherkennung per Bluttest

Brustkrebs ist die häufigste Krebserkrankung bei Frauen. In Deutschland ist jede achte betroffen. Heutzutage sind jedoch fast 90 Prozent der Fälle heilbar. Denn neue Therapien entwickeln sich ständig weiter. Auch auf dem Gebiet der Tumor-Früherkennung wird weltweit intensiv geforscht. Eine zukunftsträchtige Methode ist hier ein neuartiger Bluttest, den Heidelberger Forscher Ende Februar mit großem Medien-Tamtam präsentierten. Mithilfe der Analyse können …

Arzt

Schmaler Grat zwischen zu viel und zu wenig Therapie

Ob das Alter der Patientin bei der Behandlung von Brustkrebs eine Rolle spielt, erläutert Prof. Dr. Felix Hilpert, Operateur im Mammazentrum am Krankenhaus Jerusalem, im „gute besserung!“-Interview. Bei Älteren ist es vor allem wichtig, zwischen dem numerischen und dem biologischen Alter einer Frau zu unterscheiden. Es gibt Patientinnen, die weit über 70 sind, aber noch Bäume ausreißen können, keine Medikamente …

Prof. Dr. Christian Schem

Brustkrebs – eine chronische Krankheit?

Dank neuester Medizin können viele Frauen, deren Brustkrebs nicht geheilt werden kann, lange mit ihrer Erkrankung leben. „gute besserung!“ hat Prof. Dr. Christian Schem vom Mammazentrum Hamburg am Krankenhaus Jerusalem dazu befragt.  Rund 75 Prozent aller Brustkrebs-Patientinnen können dauerhaft geheilt werden. Etwa 25 Prozent jedoch entwickeln Metastasen. Diese Patientinnengruppe muss dauerhaft beobachtet und weiter behandelt werden. Bei ihnen sprechen wir …

Kältetherapie

Trotz Chemo kein Haarausfall

Der behandlungsbedingte Haarausfall ist für viele Brustkrebspatientinnen eine zusätzliche psychische Belastung. Kältekappen können den Haarverlust verhindern oder verringern. PD Dr. Kay Friedrichs, Medizinischer Leiter des Mammazentrums am Krankenhaus Jerusalem Als der an Brustkrebs erkrankten Hamburgerin Verena S. (49)* eine Brust abgenommen werden musste, empfand sie dies als großen Schlag gegen ihre Weiblichkeit. „Ich fühlte mich von meinem Körper im Stich …