Früh trübt sich

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Die psychoaktive Wirkung von Cannabis ist seit der Antike bekannt. Ein andauernder Konsum der Pflanze kann jedoch abhängig machen. Bei Jugendlichen können die Folgen einer Sucht schwerwiegend sein.

Manche Patienten, die Dr. Peter Hans Hauptmann von den Heinrich Sengelmann Kliniken betreut, hatten bereits mit elf Jahren ihren ersten Joint geraucht. „Je jünger, desto größer der Schaden“,
weiß der Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie. Wer in der Jugend über ein Jahr regelmäßig Cannabis konsumiert, verzögert die Hirnentwicklung. Danach kann es mehr als sieben Jahre dauern bis sich der Körper erholt hat.

SOZIAL AUSGEGRENZT
Körperliche Symptome rufen noch keine Cannabissucht hervor. Es ist die seelische Abhängigkeit – also das psychische Verlangen nach der Substanz – die zur größten Last wird. Erkrankungen wie Depressionen fördern eine Sucht zusätzlich. Oft stehen Betroffene mit der Zeit im sozialen Abseits. „Diesen Rückzug nehmen sie durch das Hochgefühl im Rausch allerdings kaum wahr“, so Dr. Hauptmann. „Doch die Einsicht des Patienten, dass er ein Problem hat, ist eine wichtige
Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie.“ Aufklärung und Beratung können bereits im Vorfeld
entgegenwirken. Nicht jeder Mensch, der Cannabis konsumiert, wird süchtig. Ist eine Behandlung
nötig, wird sie an den Heinrich Sengelmann Kliniken individuell auf den Patient abgestimmt.


Beitragsbild: © shutterstock.com

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