Gelenkschmerz – und nun?

Gelenkschmerz und nun?


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Präventive Maßnahmen können helfen, um Arthrose vorzubeugen. Doch was tun, wenn die Erkrankung bereits da ist?

Mit zunehmendem Alter steigt auch die Wahrscheinlichkeit, an Arthrose zu erkranken. Ihre Anzeichen erkennt man laut Dr. Sighart Trautwein von der Facharztklinik Hamburg an den klassischen Symptomen: „Typisch ist der Anlaufschmerz am Morgen. Dazu kommen Reizzustände, die das betroffene Gelenk anschwellen lassen.“ Doch nur, weil die Erkrankung bereits da ist, heißt das noch nicht, dass nichts mehr unternommen werden kann, um sie aufzuhalten: „Kommt ein Patient mit dickem, schmerzendem Knie zu mir, gilt es zunächst einmal, mit Medikamenten
die Entzündung rauszubekommen“, so Dr. Trautwein. „Danach werden die konservativen
Maßnahmen abgeklopft, bis man herausgefunden hat, welche am besten funktioniert.“ Dazu gehört Bewegung, denn hierdurch wird die Nährstoffversorgung des Knorpels aus der Gelenkschmiere
erheblich verbessert, der Knorpelabrieb dadurch verlangsamt. Seine Empfehlung: „Fahrradfahren oder die Bewegung im Wasser lassen maximale Beweglichkeit zu und belasten die Gelenke dabei nicht allzu stark.“ Eine gesunde Ernährung wirkt ebenfalls unterstützend. So gibt es zum Beispiel Gewürze wie Muskat, Cummin und Koriander, die entzündungshemmend wirken. Schreitet die Arthrose trotz allem voran und schränkt den Patienten zu stark ein, ist nach Ausschöpfung der konservativen Maßnahmen die erste Methode seiner Wahl die Arthroskopie, ein minimalinvasiver
Eingriff, wobei falls nötig auch das Ausmaß der notwendigen endoprothetischen Versorgung festgelegt werden kann.


Beitragsbild: © shutterstock

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