OP – wie geht es weiter?

OP – wie geht es weiter?


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Von Schonung und Bettruhe nach einem operativen Eingriff raten Experten heutzutage ab. Schon am nächsten Tag ist leichtes Training zu empfehlen. Ein Ziel dieser Frührehabilitation: Stürze vermeiden.

Jeder Tag im Bett führt zu Muskelabbau. Kraft geht verloren, das Sturzrisiko nimmt zu“, erklärt Dr. Georg Schiffner, Chefarzt Geriatrie und Palliativbereich am Wilhelmsburger Krankenhaus Groß-Sand. Sturzverletzungen, auch in Folge von OPs, sieht er täglich. Ein Beispiel: „Der Patient hatte rechts eine neue Hüfte bekommen und war damit noch nicht ganz sicher zu Fuß. Aber auch die Muskeln des linken Beins waren geschwächt. Als er dann zu Hause nur leicht am Teppich hängenblieb, fiel er – und landete wieder in der Klinik.“

Solche Szenarien gilt es zu vermeiden. Besonders ältere Menschen nach Operationen oder längerer Krankheit wieder sicher auf die Beine zu bringen, ist Ziel der geriatrischen Frührehabilitation. Schon im Akutkrankenhaus erfolgen umfassende Rehamaßnahmen. Der frühestmögliche Beginn ist dabei entscheidend.

„Bewegung heißt Lebenszeit“, betont Dr. Schiffner. Und das gilt nicht nur nach Krankheit oder Operation. Um selbst gesund älter zu werden, setzt der Altersmediziner auf Radfahren oder leichtes Joggen. Es müsse nicht gleich Leistungssport sein: „Gartenarbeit gehört ebenfalls zu meinen persönlichen Gesundheitstipps.“

Bildquelle: © Tyler Olsen/Shutterstock.com

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