Fitness für den Darm

Fitness für den Darm


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Dass sich regelmäßige Bewegung positiv auf unser Wohlbefinden auswirkt, ist kein Geheimnis – besonders bedeutsam ist die Fitness für unsere Darmgesundheit.

Dickdarmkrebs zählt zu den drei häufigsten Krebserkrankungen in Deutschland. Dabei ist bewiesen: Regelmäßige körperliche Aktivität senkt das Risiko ganz erheblich! „Selbst wenn ein Kolonkarzinom bereits vorliegt, kann konstantes Training das Wachstum des Tumors merklich hemmen und die Lebenserwartung deutlich steigern“, erklärt Dr. Ulrich Rosien, Leitender Arzt in der Medizinischen Klinik und Leiter der Endoskopie am Israelitischen Krankenhaus in Hamburg.

„Auch die Wahrscheinlichkeit an Divertikeln zu leiden, lässt sich durch häufige Bewegung signifikant senken, das haben große Studien ergeben“, fährt er fort. Die Ausstülpungen im Dickdarm gehören längst zu den „Zivilisationskrankheiten“ – Sport kann das Risiko für einen erneuten Krankheitsschub deutlich reduzieren. Desgleichen profitieren Reizdarmpatienten von einer guten Fitness. „Hauptsache, die Bewegung findet regelmäßig statt. Tendenziell hat sich Ausdauersport gegenüber Kraftübungen bewährt“, rät Dr. Rosien. Mindestens dreimal pro Woche solle Sport getrieben werden und wenigstens 30 Minuten am Stück: Damit können etwa ein Drittel aller körperlichen Leiden vermieden werden – nicht nur Darmerkrankungen!

Bildquelle: © lzf/Shutterstock.com

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