Arzt in blauer medizinischer Kleidung führt eine Ultraschalluntersuchung an einer liegenden Person durch.

Mit neuen Therapien gegen chronisch-entzündliche Darmerkrankungen

Dr. Matthias Schneider untersucht per Ultraschall, ob Darmabschnitte verdickt oder entzündet sind  – typische Zeichen einer aktiven CED.Bauchschmerzen, ständiger Stuhldrang, chronische Müdigkeit: Chronisch-entzündliche Darmerkrankungen (CED) verlaufen in Schüben und belasten Körper und Seele. In der Spezialambulanz für CED im Krankenhaus Reinbek St. Adolf-Stift erhalten Betroffene moderne Therapien, engmaschige Betreuung – und oft zum ersten Mal seit Langem die Chance auf …

Illustration eines Dickdarms mit zwei markierten roten Wucherungen; daneben stehen Medikamentenbehälter und Kapseln.

„Watch-and-Wait“ bei Darmkrebs

Operation oder abwarten? Immer mehr Patientinnen und Patienten mit Darmkrebs können heute auf eine OP verzichten – dank moderner Behandlungsstrategien wie Immuntherapie und der „Watch-and-Wait“-Methode.Von Rüdiger Stettinski „Die schonendste Therapieform, die wir anbieten, ist in vielen Fällen gar keine Operation, sondern das gezielte Beobachten“, erklärt Prof. Dr. Christoph Isbert, Chefarzt der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und koloproktologische Chirurgie am Evangelischen …

Illustration der menschlichen Leber mit Blutgefäßen, dargestellt vor einem anatomischen Hintergrund mit Darm und Verdauungssystem.

Fettes Essen – fette Leber

25 bis 30 Prozent der Weltbevölkerung haben eine Fettleber – die große Mehrheit davon aufgrund von Übergewicht. Wie kommt es dazu und was kann man dagegen tun? Priv.-Doz. Dr. Johannes Kluwe, Chefarzt der Klinik für Allgemeine Innere Medizin und Gastroenterologie am Evangelischen Amalie Sieveking Krankenhaus, klärt auf.Von Inga Kleine Übergewicht und ein Typ-2-Diabetes sind die Hauptrisikofaktoren und Auslöser für die …

gute besserung! | Lebensqualität | Brustkrebsbehandlung | Krebstherapie

Mehr Lebensqualität bei der Brustkrebsbehandlung

Brustkrebspatientinnen leiden häufig schwer unter den Nebenwirkungen einer herkömmlichen Krebstherapie. Komplementärmedizinische Ansätze können helfen und die Beschwerden lindern. Operation, Chemo- und Strahlentherapie – das sind die standardisierten Behandlungsmaßnahmen bei der Bekämpfung von Brustkrebs. „Als wissenschaftlich begründete Therapien sind sie immer erste Wahl“, so Dr. Kay Friedrichs, leitender Arzt am Mammazentrum im Hamburger Krankenhaus Jerusalem. „Allerdings können komplementärmedizinische Maßnahmen wie eine …

Hämorrhoiden

Wirksame Hilfe für ein Tabu-Leiden

Sie gehören zum Verdauungsapparat dazu: Hämorrhoiden. Sind sie krankhaft verändert, können sie zum schmerzhaften Problem werden. Ein neuer Mini-Eingriff im Kath. Marienkrankenhaus schafft langfristig Abhilfe. Es ist wie eine Art Null-Diät für Gefäße: Das sogenannte Emborrhoid-Verfahren lässt Hämorrhoiden von selbst schrumpfen – nach einem minimalinvasiven Eingriff unter lokaler Betäubung. „In einigen Ländern wie Frankreich, Russland, den USA oder China ist …

gute besserung! | Niere | Nierenversagen

Der unterschätzte Workaholic unseres Körpers

Wenn wir sagen, etwas geht uns an die Nieren, dann ist meist ein besonders schwerwiegendes Problem gemeint. Dieser Ausspruch kommt nicht von ungefähr, denn unsere Nieren sind wahre Multitalente. Rund um die Uhr leisten sie Schwerstarbeit, ohne dass wir uns dessen bewusst sind. Ein Versagen der Nieren merken wir daher erst, wenn es zu spät ist… Uwe H. ist 68 …

gute besserung! | Knochenbruch | Unfallchirurgie | Altersmedizin

Dreifachwirkung von Medikamenten

Mit dem Alter steigt bei vielen Menschen die Zahl der Erkrankungen sowie der einzunehmenden Arzneien. Prof. Dr. Ulrich Thiem, Chefarzt der Medizinisch-Geriatrischen Klinik des Albertinen Hauses, erläutert im Interview mit gute besserung!, worauf zu achten ist. Nicht unbedingt. Es ist so, dass Patienten, die an chronischen Krankheiten wie Bluthochdruck, Diabetes und Rheuma leiden, gezwungen sind, viele unterschiedliche Medikamente einzunehmen. Es …

Visualisierung Herz

Herzschwäche-Patienten interdisziplinär behandeln

Die Zahl der Patienten mit schwerer Herzschwäche (Insuffizienz) nimmt stetig zu. Ein Grund dafür ist die demografische Entwicklung mit immer mehr älteren Menschen in der Bevölkerung. Der Leidensdruck der Betroffenen ist sehr hoch: Selbst beim Sitzen oder Liegen sind sie erschöpft und kurzatmig. Weil es sich um eine sehr komplexe Erkrankung handelt, die nicht selten zu schweren Begleiterscheinungen weiterer Organe …