Leichter durch die Therapie

Schweißausbrüche mitten in der Nacht, Stimmungstiefs, Erschöpfung: Für viele Brustkrebspatientinnen gehört das zur antihormonellen Therapie dazu. Doch die Beschwerden lassen sich häufig lindern. Neue Medikamente und einfache Maßnahmen können den Alltag spürbar erleichtern.Von Nzinga Tonkam Die antihormonelle Therapie gehört seit Jahrzehnten zu den wichtigsten Behandlungen bei hormonabhängigem Brustkrebs. Sie verhindert, dass Östrogen das Wachstum der Krebszellen fördert. „Das Verfahren wirkt …

Medizinische Fachkraft spricht beruhigend mit Patientin während Untersuchung in einem modernen Behandlungsraum.

Wenn die Seele länger braucht

Eine Krebsdiagnose verändert von einem Moment auf den anderen alles. Während medizinische Behandlungen schnell anlaufen, bleibt für die eigenen Gefühle oft kaum Raum. Genau hier setzt die Psychoonkologie an.Von Britta Schmeis Auf die Diagnose folgt eine Fülle an Fragen, Entscheidungen und Behandlungsschritten wie Operation, Bestrahlung, Chemotherapie. „Das geht oft so schnell und ist so anstrengend, dass die Menschen kaum Zeit …

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Psychoonkologische Betreuung

Eine Krebserkrankung ist immer auch eine psychische Belastung. Das Mammazentrum Hamburg am Krankenhaus Jerusalem bietet seinen Patient:innen eine psycho-soziale Betreuung an. Dr. Catrin Mautner: „An Brustkrebs zu erkranken ist auch mit seelischen Belastungen verbunden. Durch die Konfrontation mit einer potenziell lebensbedrohlichen Erkrankung werden zugleich die Identität der Betroffenen, ihre soziale Rolle, ihre Arbeitsfähigkeit und ihre Lebensplanung beeinträchtigt. Diese Krisensituation kann …