Was bewegt eine Frau, die seit über 30 Jahren auf der Intensivstation arbeitet – und es keinen Tag bereut? Maria-Barbara Otto über Menschlichkeit unter Hochdruck, echte Teamarbeit und die Kraft des Humors in ernsten Momenten.Zwischen Leben retten und Abschied begleiten tanzt sie auch mal mit der Waschschüssel über den Flur. Die Leiterin der Intensivstation im Israelitischen Krankenhaus Hamburg erzählt, was …
Traumata statt Träume
Sexualisierte, psychische und physische Gewalt, aber auch Unfälle und Kriegserlebnisse können bei Kindern und Jugendlichen zu posttraumatischen Belastungsstörungen führen. Das Kinderkrankenhaus Wilhelmstift bietet umfangreiche Therapien.Von Britta Schmeis An eine Patientin erinnert sich die Traumapädagogin Sabrina Henning besonders deutlich: Mit 15 Jahren kam sie in die Kinder- und Jugendpsychiatrie am Katholischen Kinderkrankenhaus Wilhelmstift. Sie war durch sexualisierte Gewalt schwer traumatisiert, litt …
Zwischen Schmerz und Showtime
Physiotherapeutin Claudia Hennecke und Tanzmedizinerin Dr. Anja Hauschild helfen verletzten Tänzer:innen im BG Rehazentrum HafenCity zurück auf die Bühne – mit Empathie, echtem Tanzboden und viel Fachwissen.Tanzen ist Leidenschaft, Leistung und oft körperliche Grenzerfahrung. Doch was passiert, wenn eine Verletzung plötzlich alles infrage stellt? Wenn der Körper streikt und mit ihm das Selbstverständnis als Künstler:in? In dieser Folge sprechen wir …
Kleines Bauchpflaster statt großer Beutel
Colitis ulcerosa ist eine chronische Entzündung des Dickdarms. Ist diese ausgeprägt, bietet das Kock-Pouch-Verfahren die Möglichkeit eines unbeschwerteren Lebens – trotz eines künstlichen Darmausgangs.Von Britta Schmeis Krampfartige Bauchmerzen, blutige Durchfälle und schmerzhafter Stuhlgang sind typische Symptome einer Colitis ulcerosa. Die chronische Entzündung der Dickdarmschleimhaut, deren genaue Ursache bisher nicht geklärt ist, breitet sich vom After aus und wandert dann meist …
Die Behandlung muss ganzheitlich sein
Herzschwäche – für viele klingt das erst einmal nicht bedrohlich. Vielleicht ein bisschen müde, etwas Wasser in den Beinen, aber doch nichts Dramatisches? Doch diese Symptome sollten Sie nicht unterschätzen. Herzinsuffizienz ist eine ernsthafte Erkrankung, die ganzheitlich behandelt werden muss.Von Inga Kleine Michael Klinkhammer, Kardiologe am Agaplesion Diakonieklinikum Hamburg, kennt diese Fehleinschätzung nur zu gut. Doch jede:r zweite schwer Betroffene …
Wo jede Wehe willkommen ist
Der neue vorgeburtliche Kreißsaal bietet viel Platz und eine maritime Atmosphäre.Wenn die ersten Wehen einsetzen, ist oft nicht klar: Ist es schon so weit? Der neue vorgeburtliche Kreißsaal Wellenzeit am Kath. Marienkrankenhaus bietet werdenden Familien genau dafür einen Ort – ohne Zeitdruck, ohne Zweifel.Von Caroline de Boor Wir wollten einen Raum schaffen, in dem sich Frauen willkommen fühlen – ganz …
Gut begleitet auf einem schweren Weg
Dr. Michael Görn betreut ein Netzwerk von über 100 Fachärztinnen und Fachärzten. Die enge Zusammenarbeit bringt entscheidende Vorteile für die Erkrankten. Eine Krebsdiagnose verändert alles. Zwischen Angst, Unsicherheit, vielen Terminen und komplizierten Abläufen sorgt die Ambulante Spezialfachärztliche Versorgung (ASV) mit Fachpersonal, enger Betreuung und kurzen Wegen für Sicherheit und Klarheit.Von Wiebe Bökemeier „Wer mit einer Krebserkrankung lebt, braucht nicht nur eine …
Folge 66: So geht schnelle Hilfe bei Krebs
Was haben eine optimale Krebsversorgung und ein Orchester gemeinsam? Beides braucht klare Strukturen, den richtigen Profi an der richtigen Stelle –
Wenn das Herz aus dem Takt gerät
Hinter Herzrasen, -stolpern oder -klopfen kann ein Vorhofflimmern stecken. „Das ist die häufigste Herzrhythmusstörung in Deutschland“, sagt Prof. Dr. Thorsten Hanke, Chefarzt der Herzchirurgie am Albertinen Krankenhaus in Hamburg. „1,8 Millionen sind betroffen.“Von Wiebe Bökemeier Im gesunden Herzen gibt der Sinusknoten als „Zündkerze“ den Takt vor. Beim Vorhofflimmern jedoch feuern falsche Impulse chaotisch los. Das Herz schlägt dann unregelmäßig – …
Aufatmen, wenn’s drauf ankommt
Plötzlich wird jeder Atemzug zur Herausforderung: Atemnot ist ein Symptom, das nicht nur Angst macht, sondern lebensbedrohlich sein kann. In der neuen Dyspnoe Unit im Kath. Marienkrankenhaus sorgt ein interdisziplinäres Team aus Herz- und Lungenspezialistinnen und -spezialisten dafür, dass Menschen mit akuter Luftnot rasch und umfassend behandelt werden.Von Inga Kleine Antje M., 68 Jahre alt, sitzt morgens beim Frühstück, als …







