Eine Familie ernährt sich gesund

Gesunde Ernährung: Eltern als Vorbilder

„Nein, meine Suppe ess‘ ich nicht!“ Das Verhalten des Suppenkaspers kennen viele Eltern von ihren Kindern zu gut. Gemüse, Obst oder Fleisch – bestimmtes Essen wird rigoros abgelehnt. „Das Wichtigste in dieser Situation ist, dass die Eltern Ruhe bewahren und stark sind“, weiß Anke Lepanto, Diplom-Ökotrophologin am Katholischen Kinderkrankenhaus Wilhelmstift. Mag das Kind kein Gemüse, hilft es manchmal, es anders …

Mehr Kilos durch die Pandemie

Übergewicht: zusätzliche Kilos durch die Pandemie

Es ist ein Teufelskreis: Corona und Adipositas, also Fettleibigkeit, begünstigen sich gegenseitig. Dorit Roeper, Leiterin des Adipositaszentrums am Wilhelmsburger Krankenhaus Groß Sand, erklärt im gute besserung!-Interview den Ausweg. Macht Corona dick?Der Lockdown sorgt definitiv für zusätzliche Pfunde auf den Hüften – bei Erwachsenen und Kindern. Vor allem Menschen, die zu Übergewicht neigen oder bereits übergewichtig sind, sind betroffen. Das liegt …

Zungenschrittmacher: Rettung bei Schlafapnoe

Wer nachts glaubt, er liege neben einem Rasenmäher, hat vermutlich einen schnarchenden Partner. Schnarchen stört. Es ist aber auch belastend für den Betroffenen selbst. Bei besonders schweren Fällen mit Atemaussetzern verspricht ein Zungenschrittmacher Abhilfe. Obstruktive Schlafapnoe (OSA): Blockade im Rachenraum  Ein Erschlaffen der Zungenmuskulatur und des umliegenden Gewebes führt zu vermehrtem Schnarchen. Durch das Zurückfallen der Zunge kann es passieren, dass bei …

Krankenhausessen Deluxe

Gourmet-Koch revolutioniert Krankenhausküche

Marcus Scherer arbeitete fast 30 Jahre lang in der Gastronomie, kochte in Sternehäusern wie dem Louis C. Jacob in Blankenese, dem Hotel Vier Jahreszeiten Hamburg und dem Sheraton Salzburg. Seit er 2014 ans Israelitische Krankenhaus kam, hat er die Speiseversorgung des Hauses komplett umgestellt. gute besserung! fragte ihn, wieso er der Sternegastronomie den Rücken kehrte, um fortan für Patienten zu …

Pflegerin

Heldinnen und Helden des Klinik-Alltags

Es ist allerhöchste Zeit für ein Dankeschön: Pflegefachkräfte sind die Stütze für Patienten und Angehörige. Sie kümmern sich im Klinik-Alltag um das Wohlergehen, sind tagtäglich im Einsatz und leisten dabei Unglaubliches. Ihre täglichen Erfahrungen sind dabei ganz verschieden. Von einem berichten jedoch alle: der Sinnhaftigkeit ihres Berufes und der Freude, anderen Menschen zu helfen und Zeit zu schenken. Wer Interesse an …

Dr. Feil

Endlich schmerzfrei nach Tumorentfernung

Schmerzen zu nehmen ist eine der wichtigsten Aufgaben im Rahmen der Behandlung von Tumorerkrankungen. Besonders im Bereich der Wirbelsäule und des Bewegungsapparates ist eine begleitende Schmerztherapie unerlässlich. Durch eine Ablation – eine Entfernung des Tumors – kann die Lebensqualität während einer Krebstherapie enorm verbessert werden. Während einer Krebserkrankung kann es passieren, dass der Tumor sich im Körper ausbreitet und andere …

Sport im Alter

Bei Beschwerden im Alter in die Geriatrische Institutsambulanz

Ältere Menschen werden von vielen Beschwerden befallen. Treten mehrere körperliche Probleme im Alter gemeinsam auf, kann ein Hausarzt sie in eine Geriatrische Institutsambulanz überweisen. Im hohen Alter treten häufig mehrere Erkrankungen gemeinsam auf. Patienten kostet es oft viel Zeit und Mühe, gleichzeitige Beschwerden wie Schluckstörungen, Stürze oder Gedächtnisprobleme einschätzen und behandeln zu lassen. Abhilfe schaffen können Geriatrische Institutsambulanzen (GIA). Dort …

Carsten Stüer

Worüber wir sprechen, wenn wir über Schmerzen sprechen

Was tun, wenn Rückenschmerzen immer wiederkehren? Der Neurochirurg PD Dr. Carsten Stüer setzt aufs Zuhören. Und stellt manchmal auch unbequeme Fragen. Chronische Schmerzen schränken die Lebensqualität ein – mit bedeutenden Folgen. „Nach einer gewissen Zeit wird der Schmerz zum Lebensinhalt. Er ist quasi ein Teil von uns“, erläutert Dr. Carsten Stüer, niedergelassener Neurochirurg und Operateur in der Facharztklinik Hamburg. „Schmerz …

Kältetherapie

Kälte hilft Brustkrebspatientinnen

Viele Brustkrebspatientinnen, die eine Chemotherapie durchmachen, haben nicht nur starke körperliche Beschwerden. Gerade der Verlust der Haare kann für einige der Patientinnen eine besonders belastende Nebenwirkung sein. „Viele Frauen fühlen sich durch den Verlust der Haare stigmatisiert und stärker in der Lebensqualität beeinträchtigt“, so Dr. Anne-Sophie Adam, Ärztin am Mammazentrum am Krankenhaus Jerusalem. „Der Einsatz von sogenannten ,Dignicaps‘ (Kühlkappen) kann helfen, den Haarausfall zu verringern. Bei der Kühlbehandlung der Kopfhaut während der Gabe von Zytostatika trägt die Patientin eine Silikonkappe, durch die Kühlmittel zirkuliert und die Kopfhaut auf circa 4 °C herunterkühlt“, berichtet Adam. Durch die eng gestellten Blutgefäße werden Haarwurzeln weniger belastet und der komplette Haarverlust in vielen Fällen vermieden.