Frau hält Brustimplantat vor ihrem Oberkörper

Wenn das Implantat Probleme macht

„Irgendwann hat fast jede Frau mit einem Brustimplantat Schwierigkeiten mit dem eingesetzten Silikonkissen“, sagt Prof. Dr. Jörn Lohmeyer, Chefarzt der Klinik für Plastische, Rekonstruktive und Ästhetische Chirurgie am Agaplesion Diakonieklinikum Hamburg.Von Inga Kleine Der Grund dafür liegt beim Implantat selbst: Als Fremdkörper löst es eine natürliche Abwehrreaktion aus und es bildet sich eine schützende Bindegewebsschicht darum. Das ist zunächst ganz …

Unterstützung für ein selbstbestimmtes Leben im Alter

Schwindel, Vergesslichkeit, Gewichtsverlust – im Alter treten oft mehrere Beschwerden gleichzeitig auf. Doch was steckt dahinter? Geriatrische Institutsambulanzen helfen, den Überblick zu behalten und sorgen für mehr Sicherheit im Alltag.Von Inga Kleine Frau Berger ist 85 und eigentlich immer gut zurechtgekommen. Doch seit einigen Monaten fühlt sie sich unsicher auf den Beinen, vergisst häufiger Termine und irgendwie fehlt ihr auch …

Ein leerer, in Blau beleuchteter Computertomograph (CT) in einem abgedunkelten Raum. Die Untersuchungsliege ist in die Öffnung des Geräts eingefahren.

Keine Angst vor der Röhre

Katharina Noack, medizinische Technologin für Radiologie am Agaplesion Diakonieklinikum Hamburg, erklärt, wie sie und ihr Team mit Aufklärung, Geduld und Einfühlungsvermögen Ängste nehmen – und so Vertrauen schaffen.Von Nzinga Tonkam Laute Klopfgeräusche, eine enge Röhre und der Gedanke an Strahlen – für viele Grund genug, sich vor einer CT- oder MRT-Untersuchung unwohl zu fühlen. „Diese Ängste sind nachvollziehbar“, sagt Noack. …

Zwei Spritzen (GLP-1) und ein gelbes Maßband.

Die Abnehmspritze – lebensrettend oder Jojo-Falle?

Fakt ist: Jeder vierte Erwachsene in Deutschland ist adipös, 23 Prozent der Männer und 24 Prozent der Frauen, laut Robert Koch-Institut. „Für diese Menschen kann das Medikament lebensverändernd sein“, sagt Prof. Dr. Andreas de Weerth.  Von Caroline de Boor „Starkes Übergewicht bzw. Adipositas (BMI >= 30) ist ein großes Gesundheitsrisiko“, erklärt der Chefarzt der Klinik für Innere Medizin und Gastroenterologe am …

3D-Darstellung eines menschlichen Herzens mit hervorgehobenen Blutgefäßen und realistischen anatomischen Details auf einem abstrakten, hellen Hintergrund – Symbolbild für Herzgesundheit oder kardiologische Diagnostik

Die Behandlung muss ganzheitlich sein

Herzschwäche – für viele klingt das erst einmal nicht bedrohlich. Vielleicht ein bisschen müde, etwas Wasser in den Beinen, aber doch nichts Dramatisches? Doch diese Symptome sollten Sie nicht unterschätzen. Herzinsuffizienz ist eine ernsthafte Erkrankung, die ganzheitlich behandelt werden muss.Von Inga Kleine Michael Klinkhammer, Kardiologe am Agaplesion Diakonieklinikum Hamburg, kennt diese Fehleinschätzung nur zu gut. Doch jede:r zweite schwer Betroffene …

Nahtloses Muster aus gelben Zitroneneis am Stiel und Zitronenscheiben auf hellem Hintergrund – fröhliches, sommerliches Design

Eis, Eis, Baby!

Für 20 bis 30 Prozent der frisch Operierten ist das Aufwachen nach der Narkose mit Übelkeit und Erbrechen verbunden. Anika Brischke, Fachpflegerin für Anästhesiepflege im Agaplesion Diakonieklinikum Hamburg, hat dagegen einen eiskalten Tipp.Von Caroline de Boor „Das schmeckt wie in meiner Kindheit“, hört Anika Brischke oft im Aufwachraum. Dort werden aus einem Mini-Gefrierschrank Wassereis an die Patientinnen und Patienten verteilt. …

Cover Podcast Hamburger Klinikhelden

Folge 60: Herzschwäche? Mehr als nur Wasser in den Beinen!

Herzinsuffizienz? Klingt erstmal nicht so schlimm. Doch sie kann lebensbedrohlich sein.Deshalb behandelt der Kardiologe Michael Klinkhammer seine Patientinnen und Patienten nicht nur ganzheitlich, sondern auch so, als gehörten sie zur Familie. Warum ihm das so wichtig ist und weshalb ein kleiner Spaziergang zum Isemarkt mehr bewirken kann als so manche Pille, erzählt er in dieser Folge. Außerdem: Warum Notfallmediziner eine …

Mikroskopische 3D-Darstellung von roten Blutkörperchen in den Kapillaren des menschlichen Körpers. Die roten Blutzellen fließen durch die Blutgefäße, während weiße Blutzellen sichtbar sind. Größere Ausbuchtungen der Gefäße sind zu sehen, sogenannte Aneurysmen.

„Nicht jedes Aneurysma muss operiert werden!“

Ein Aneurysma entsteht durch eine Schwachstelle in der Gefäßwand – die Folge ist eine ballonartige Ausbuchtung, die das Risiko für Risse und Blutungen stark erhöht. Eine Gefäßerweiterung ist tückisch, denn häufig verursacht sie lange Zeit keinerlei Beschwerden. Regelmäßige Kontrollen sind daher wichtig. Dann können Betroffene oft Jahrzehnte mit einem Aneurysma leben.Von Britta Schmeis Für Priv.-Doz. Dr. Friedrich Dünschede ist die …