Wenn das Schlucken immer schwerer fällt, kann auch mehr dahinterstecken als Sodbrennen oder ein „Verschlucken“. Speiseröhrenkrebs wird oft spät erkannt. Dabei zählt eine frühe Diagnose.Plötzlich bleibt das Stück Fleisch hängen. Erst einmal, dann immer häufiger. Viele Menschen quälen sich, bis sie nur noch Flüssiges schlucken können. Aber Schluckbeschwerden sollten immer ernst genommen werden – denn es kann auch Speiseröhrenkrebs dahinterstecken.Von …
Wenn die Seele länger braucht
Eine Krebsdiagnose verändert von einem Moment auf den anderen alles. Während medizinische Behandlungen schnell anlaufen, bleibt für die eigenen Gefühle oft kaum Raum. Genau hier setzt die Psychoonkologie an.Von Britta Schmeis Auf die Diagnose folgt eine Fülle an Fragen, Entscheidungen und Behandlungsschritten wie Operation, Bestrahlung, Chemotherapie. „Das geht oft so schnell und ist so anstrengend, dass die Menschen kaum Zeit …
Hightech für die Blase
Männer erkranken rund dreimal häufiger an Blasenkrebs als Frauen. Rauchen und Übergewicht steigern das Risiko. Muss die Blase entfernt werden, bieten Stoma oder Neoblase heute gute Optionen. Doch woran erkenne ich Blasenkrebs früh?Von Caroline de Boor Warnzeichen können Probleme beim Wasserlassen oder ständiger Harndrang sein – das kann aber auch andere Ursachen haben. „Das häufigste Alarmsignal ist Blut im Urin“, …
Gut begleitet auf einem schweren Weg
Dr. Michael Görn betreut ein Netzwerk von über 100 Fachärztinnen und Fachärzten. Die enge Zusammenarbeit bringt entscheidende Vorteile für die Erkrankten. Eine Krebsdiagnose verändert alles. Zwischen Angst, Unsicherheit, vielen Terminen und komplizierten Abläufen sorgt die Ambulante Spezialfachärztliche Versorgung (ASV) mit Fachpersonal, enger Betreuung und kurzen Wegen für Sicherheit und Klarheit.Von Wiebe Bökemeier „Wer mit einer Krebserkrankung lebt, braucht nicht nur eine …
Folge 66: So geht schnelle Hilfe bei Krebs
Was haben eine optimale Krebsversorgung und ein Orchester gemeinsam? Beides braucht klare Strukturen, den richtigen Profi an der richtigen Stelle –
„Eine echte Revolution“
Für das fortgeschrittene Endometriumkarzinom wurden in den letzten Jahren mehrere innovative Wirkstoffe zugelassen. Wie sie wirken und weshalb sie so vielversprechend sind, erklärt Prof. Dr. Linn Wölber, Gynäko-Onkologin und Leiterin des Dysplasiezentrums am Krankenhaus Jerusalem.Von Wiebe Bökemeier Sie blockieren Proteine, die das Immunsystem daran hindern, Krebszellen zu bekämpfen. Sie reaktivieren die körpereigene Abwehr, um Tumorzellen zu erkennen und zu zerstören. …
Analkarzinom – eine Impfung schützt
Der Analkanal ist die Verbindung zwischen Enddarm und Außenwelt. Ist dieser drei bis vier Zentimeter kurze Abschnitt von bösartigem Krebs betroffen, spricht man von Analkrebs – mit circa 2.500 Neuerkrankten pro Jahr eine eher seltene Erkrankung. Dabei könnten es noch weniger Fälle sein, denn eine Impfung schützt.Von Inga Kleine Papillomaviren bringen die meisten in Zusammenhang mit Gebärmutterhalskrebs (Zervixkarzinom). Kaum jemand …
Psychoonkologische Betreuung
Eine Krebserkrankung ist immer auch eine psychische Belastung. Das Mammazentrum Hamburg am Krankenhaus Jerusalem bietet seinen Patient:innen eine psycho-soziale Betreuung an. Dr. Catrin Mautner: „An Brustkrebs zu erkranken ist auch mit seelischen Belastungen verbunden. Durch die Konfrontation mit einer potenziell lebensbedrohlichen Erkrankung werden zugleich die Identität der Betroffenen, ihre soziale Rolle, ihre Arbeitsfähigkeit und ihre Lebensplanung beeinträchtigt. Diese Krisensituation kann …
Problemfall Schlucken
Bis zu 2000-mal pro Tag schluckt ein erwachsener Mensch. Normalerweise macht man sich über diesen Vorgang selten Gedanken, denn der Schluckakt läuft in der Regel ganz von allein und unbewusst ab. Bereitet das Schlucken beim Essen oder Trinken allerdings Probleme, sprechen Expert:innen von einer Dysphagie. Rund fünf Millionen Menschen in Deutschland leiden unter einer Schluckstörung. Jeder verschluckt sich mal, doch …
Endlich neue Erkenntnisse
Das Endometriumkarzinom – der Gebärmutterschleimhautkrebs – ist der häufigste Unterleibskrebs bei Frauen. Neue Erkenntnisse sorgen für eine gezieltere Behandlung und eine geringere Belastung der Patientinnen. Wenn eine Frau nach den Wechseljahren vaginale Blutungen hat, sollte sie diese immer abklären. Denn beim Gebärmutterschleimhautkrebs sind sie das häufigste Symptom. Der Krebsnachweis erfolgt durch eine Ultraschall- und ggf. eine sich anschließende Gewebsuntersuchung. Und …










