Inklusions-Lotsinnen an Ihrer Seite

Ein Klinik-Aufenthalt ist oft mit Ängsten und Unsicherheit verbunden – gerade für Menschen mit komplexen Behinderungen. Im Evangelischen Krankenhaus Alsterdorf begleiten Inklusions-Lotsinnen die Patient:innen und vermitteln Sicherheit. Lotsin Nicole Hasselberg berichtet von ihrer Arbeit. Inklusions-Lots:innen sind dafür da, auf die besonderen Bedürfnisse von Menschen mit komplexen Behinderungen während ihres Krankenhausaufenthalts einzugehen. „Kürzlich haben wir einen Epilepsie- Patienten mit einer geistigen …

Die Darm-Hirn-Achse: Wie Bauch und Kopf miteinander sprechen

Stress „schlägt uns auf den Magen“, so manche Entscheidung treffen wir „aus dem Bauch heraus“ und „Schmetterlinge im Bauch“ machen glücklich. Unser Bauch bzw. Bauchhirn hat zentralen Einfluss auf unser Wohlbefinden. Bauchhirn? Ja, genau. Unser Magen-Darm-Trakt ist mit einem eigenen (dem enterischen) Nervensystem mit 200 Millionen Nervenzellen ausgestattet und wird daher auch oft als „zweites Gehirn“ oder eben „Bauchhirn“ bezeichnet. …

Aus dem Takt gekommen

Der gesunde Ruhepuls liegt zwischen 60 und 80 Schlägen pro Minute – in gleichmäßigem Rhythmus. Schlägt das Herz unregelmäßig, spricht man von einer Herzrhythmusstörung. Besonders häufig handelt es sich dabei um Vorhofflimmern. In Deutschland sind etwa 1,8 Mio. Menschen von Vorhofflimmern betroffen. Die Kardiologin Dr. Edith Lubos, Chefärztin der Klinik für Kardiologie, Angiologie und Internistische Intensivmedizin im Zentrum Innere Medizin …

Wenn die Leber „schrumpft“

Die Leber wiegt zwischen 1,5 und 2 kg und ist damit das schwerste innere Organ. Sie ist sehr robust und kann sich nach kurzen Schädigungen gut regenerieren. Zum Glück, denn sie übernimmt lebenswichtige Funktionen. Steht die Leber jedoch unter dauerhafter Belastung, kommt es zu einer anhaltenden Wundheilungsreaktion. Und dann?  „Das Organ reagiert darauf mit einem narbigen Umbau seines Gewebes und …

„Diabetes war ein Evolutionsvorteil“

Heute gilt Diabetes Typ 2 allerdings als Volkskrankheit und damit als nachteilig. Was dabei im Körper passiert und welche Risikofaktoren und Präventivmaßnahmen es gibt, erläutert Dr. Jürgen Wernecke.  In Deutschland sind aktuell mehr als 8,5 Millionen Menschen von der Stoffwechselkrankheit betroffen – Tendenz steigend. Dabei leidet die große Mehrheit der Betroffenen unter Diabetes Typ 2, bei dem der Körper zwar …

EINSAMKEIT BEWÄLTIGEN IN CORONA-ZEITEN

Beim Thema Einsamkeit richtet sich der Blick oft auf ältere Menschen ohne Familie und aktives soziales Leben. Die Corona-Pandemie hat aber auch viele junge Menschen einsam gemacht. Wenn die sozialen Beziehungen vorübergehend nicht mit den persönlichen Wünschen und Bedürfnissen im Einklang sind, erleben wir Einsamkeit. In den letzten zwei Jahren hat sich der Alltag vieler Menschen über eine lange Zeit …

DAS ZIEL IM VISIER – NEUE VERFAHREN IM KAMPF GEGEN DEN KREBS

Mit zielgerichteten Krebstherapien und Immunonkologie etablieren sich effektive und schonende Verfahren, die Chemotherapie ergänzen oder sogar ersetzen können. Ich bin seit 1990 in der Onkologie – und was sich seitdem in diesem Gebiet getan hat, ist unglaublich.“ Prof. Dr. Udo Vanhoefer strahlt die Freude an der Wissenschaft merklich aus, als er von den Entwicklungen in der Krebsbehandlung erzählt. „Wenn ich …

Wenn Kollege Roboter assistiert

Es klingt wie Science Fiction, ist aber mancherorts bereits Realität: Operateur:innen setzen auf roboterassistierte OP-Systeme, um komplizierte Operationen wie etwa beim Dickdarmkrebs mit höchster Präzision durchzuführen. Wenn Dr. Thies Daniels von Da Vinci spricht, meint der Chefarzt der chirurgischen Klinik im Albertinen Krankenhaus zumeist nicht das italienische Universalgenie der Renaissance, sondern das gleichnamige OP-System. Wie der von Da Vinci geschaffene …

„Ein gesunder Lebensstil senkt das Risiko erheblich“

Dickdarmkarzinome gehören mit zu den häufigsten Krebsarten. Entscheidend ist, dass sie früh erkannt werden, wie Prof. Dr. Marco Sailer, Chefarzt der Chirurgie am Agaplesion Bethesda Krankenhaus Bergedorf, erklärt. Aus meiner Sicht ist das Allerwichtigste regelmäßige Bewegung. Als Faustregel gilt zweimal die Woche 30 bis 45 Minuten sportliche Betätigung. Das regt die Darmtätigkeit an, stärkt das Immunsystem und wirkt sich allgemein …

Unterleibskrebs hat viele Gesichter

Einige Frauen haben genetisch bedingt ein höheres Risiko an Brustkrebs zu erkranken als andere. Wer darum weiß, kann gegen den Ausbruch des Krebses ankämpfen. Früher war es üblich, ganz allgemein von „Unterleibskrebs“ zu sprechen. Das ist jedoch nicht richtig, denn jeder Teil der inneren und äußeren weiblichen Genitale kann von Krebs betroffen sein. Darüber sprach die gb! mit Prof. Dr. …